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BÖKER Tiger Damast Taschenmesser

BÖKER
Art.-Nr.: 111103DAM
GTIN/EAN: 4045011241581
HAN: 111103DAM
Hersteller:
BÖKER
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BÖKER Tiger Damast Taschenmesser
BÖKER Tiger Damast Taschenmesser
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böker sammlermesser tiger damast taschenmesser artikel nr 110196dam

Das handgefertigte BÖKER Tiger-Damast Sammlermesser vereint Solinger Manufakturkunst mit authentischer Historie, da die spektakuläre Mosaikdamastklinge aus originalem Stahl des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Panzerkampfwagens VI gefertigt wurde. Der von Chad Nichols im Muster Intrepid handgeschmiedete Mosaikdamast zitiert optisch die schweren Kettenpuren des legendären Tigers, während strukturierte Jute-Micarta-Griffschalen an die historische Zimmerit-Beschichtung erinnern. Ausgestattet mit einem kugelgelagerten Framelock, einer antriebskettenrad-inspirierten Achsschraube und einer präzisen Grifflänge von 11,5 cm, präsentiert sich dieses streng limitierte Meisterwerk als exklusives technisches Unikat.

Artikelnummer & EAN110196DAM | EAN 4045011241581
AbmessungenGesamtlänge 20,0 cm | Klingenlänge 8,5 cm | Grifflänge 11,5 cm | Klingenstärke 4,0 mm
Material / StahlMosaikdamast Muster Intrepid (Chad Nichols), Griff aus Jute-Micarta (schwarz)
Verschluss & FeaturesStahl-Framelock mit Hinderer Lock-Stop, Kugellager, Clip & Fangriemenöse
Gewicht & Inhalt139 Gramm, inklusive Echtheitszertifikat, Seriennummer und Schwebedisplay
HerstellerBöker Messer-Manufaktur, Solingen Deutschland
SuchworteDamastmesser, Damasttaschenmesser, Böker Sammlermesser, Einhandmesser, Tiger Damast

Das eindrucksvolle Böker Tiger-Damast erweitert unsere Serie geschichtsträchtiger Taschenmesser um ein ganz besonderes Modell. Das Sammlermesser mit historischer Vergangenheit ist ein echtes Stück lebende Geschichte und verbindet hochwertige Handwerkskunst mit authentischen Materialien. Der weltweit als Tiger bekannte Panzerkampfwagen VI wurde von der Wehrmacht ab dem Spätsommer 1942 eingesetzt und gilt trotz seiner bescheidenen Produktionszahl von nur 1350 Exemplaren und der damit einhergehenden geringen strategischen Bedeutung als einer der bekanntesten Panzer der Geschichte. Die Entwicklung des schweren Panzers lässt sich bis in das Jahr 1937 zurückverfolgen, die Serienfertigung begann im August 1942. Heute existieren nur noch sieben erhaltene Exemplare, die auf der ganzen Welt verstreut ausgestellt sind. Aufgrund der geringen Verfügbarkeit wurde der sogenannte Frankentiger zu diesem Zweck sogar aus Wrackteilen verschiedener Fertigungsjahre zusammengesetzt. Die von uns verwendeten Panzerteile stammen hingegen von einem Tiger I der schweren Panzerabteilung 502, der im Sommer 1944 in Lettland in einem stark bewaldeten Gebiet nahe der Stadt Bauska im Kampf zerstört wurde. Anhand der an der ursprünglichen Ausgrabungsstätte gefundenen Wrackteile konnte festgestellt werden, dass es sich bei diesem Tiger um ein frühes bis mittleres Produktionsmodell handelt. Die Untersuchung der Gefechtsschäden an den Überresten, der Militäraufzeichnungen und lokaler historischer Berichte ergab, dass dieser Tiger-Panzer sowohl mit einem russischen mittleren Panzer T-34 als auch mit einer SU-76 Selbstfahrlafette zusammenstieß und dabei auch von einer stationären 45-mm-Panzerabwehrkanone beschädigt wurde. Es ist noch immer unklar, welche der Einschläge den größten Schaden anrichtete und das Schicksal des Tigers besiegelte. Da jedoch mehrere 76-mm-Splitter in der schweren Panzerung steckten, geht man davon aus, dass ein in der Nähe befindlicher T-34 die entscheidenden Treffer landete, bevor auch er 300 Meter entfernt zerstört wurde. Otto Carius und Albert Kerscher, zwei der erfolgreichsten Panzerkommandanten des Zweiten Weltkrieges, versuchten mit der schweren Panzerabteilung 502 zu dieser Zeit den Vormarsch der sowjetischen Streitkräfte auf Riga zu stoppen. Die Abteilung konnte die feindlichen Blockadekräfte bei Tukums derart vernichtend schlagen, dass sie sich gemeinsam mit über 500.000 weiteren Soldaten der Heeresgruppe Nord in das lettische Kurland zurückziehen konnten. Dort wurden die Streitkräfte im weiteren Verlauf des sowjetischen Vormarsches eingeschlossen. Der Kurland-Kessel diente als Brückenkopf und konnte von der Kriegsmarine über den Seeweg versorgt werden. Er hielt bis zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 sechs Großangriffen der sowjetischen Streitkräfte stand. Das geradlinige Böker Tiger-Damast ist mit einer einzigartigen Damastklinge ausgestattet, die aus dem Stahl des bei Bauska zerstörten Kampfpanzers gefertigt wird. Der nicht rostfreie Mosaikdamast wird für uns von Hand von Chad Nichols im Muster Intrepid geschmiedet und erinnert an die Panzerspuren, die von den schweren Ketten des Tigers im Boden zurückbleiben. Anders als bei herkömmlichem Damast werden bei der Herstellung von Mosaikdamast keine Lagen erzeugt, sondern komplexe Damastbarren in einem aufwendigen und sehr komplizierten Prozess von Hand zu einem Mosaik verschmiedet. Die kugelgelagerte Klinge wird per Daumenpin geöffnet und von einem stabilen Stahl-Framelock mit Stonewash-Finish arretiert, ein Hinderer Lock-Stop fungiert als Überdehnschutz für die Verriegelung. Die Gesamtform des Messers ist eine Hommage an die berühmte Linienführung des Panzers, während die dekorative Klingenachsschraube dem Hauptantriebskettenrad nachempfunden ist. Die leicht konturierte Griffschale aus Jute Micarta ist mit präzise gefrästen Rillen versehen und erinnert so an die charakteristische Oberflächenstruktur der Zimmerit-Beschichtung deutscher Panzerfahrzeuge. Mit Fangriemenöse und gefrästem Clip (Tip-up/r) mit Stahlkugel. Handgefertigt in der Böker Messer-Manufaktur Solingen. Auslieferung mit edlem Schwebedisplay, Echtheitszertifikat und individueller Seriennummer.

Susann Frécôt
kontakt@scharferladen.de

MESSER RÖDTER – Fachgeschäft gegründet 1909
Online bestellen – weltweit versendet
https://www.scharferladen.de/

Diesen Artikel haben wir am 25.08.2026 in unseren Katalog aufgenommen.

Hersteller

BÖKER
Heinr. Böker Baumwerk GmbH
Schützenstr. 30
42659 Solingen
Tel. +49 212 4012-0
E-Mail: info@boker.de
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Böker Plus - die Böker Innovationsmarke. Funktions- und Einsatzmesser, die für den professionellen Anwender in Zusammenarbeit mit international anerkannten Experten aus Militär, Polizei und Security entwickelt und erprobt wurden. Böker Plus Einsatzmesser sind innovativ in Funktion und Design sowie garantiert praxistauglich für den täglichen Einsatz. Konzeption, Design und Konstruktion in Solingen, Fertigung - wenn nicht anders angegeben - in Taiwan oder China.
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Warnhinweise und Sicherheitsinformationen:
Schnittverletzungen: Die häufigste Gefahr bei der Verwendung von Messern ist das Risiko von Schnittverletzungen. Scharfe Klingen können schnell durch Haut und Gewebe dringen.
Abrutschen des Messers: Ein unsachgemäßes oder zu starkes Drücken kann dazu führen, dass das Messer abrutscht und unkontrollierte Bewegungen entstehen, die Verletzungen verursachen können.
Verletzungen durch Stürze: Messer sollten niemals ungesichert oder in der Nähe von Tischkanten abgelegt werden, um zu verhindern, dass sie herunterfallen und jemanden verletzen.
Stumpfe Messer: Stumpfe Messer stellen ein größeres Verletzungsrisiko dar, da sie mehr Kraft erfordern und leichter abrutschen können. Messer sollten daher regelmäßig sachgemäß nachgeschärft werden.
Nicht bestimmungsgemäße Nutzung: Das Verwenden eines Messers für Aufgaben, für die es nicht vorgesehen ist (z.B. als Hebelwerkzeug), kann nicht nur die Klinge beschädigen, sondern auch zu Unfällen führen.
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