DREITURM FESTON Nagelschere 10 cm Microzahnung rostfrei

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Art.Nr.: 334142
Hersteller: Dreiturm
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DREITURM Modell FESTON  Nagelschere 10 cm gerade rostfrei  Artikel Nr. 334142

Gesamtlänge  10,0 cm entspricht 4 Zoll
Material           Edelstahl, Microzahnung, Handschliff, rostfrei
Form                gerade Form
Besonderheit   Microzahnung, nachschleifbar, extra große Augen
Hersteller         DREITURM, Solingen, Deutschland
Suchworte       Feston Schere, Nagelschere, Herrennagelschere, Industrieschere, Bastelschere, gerade Form, gerade Branche, Maniküre, Pediküre, Manicure, Pedicure

Heißgeschmiedet, aber Eis gehärtet. Danach fein geschliffen und vom Fachmann geprüft. Diese Schere in gerade Bauform mit langen Halmen kann bei Bedarf nachgeschliffen werden.
Ihr Einsatzgebiet sind menschliche Nägel, die damit gekürzt werden können, indem die am Unterbeck befindliche Zahnung den Nagel im Moment des Schneidens festhält. Typisch für eine solche Schere sind kurze Spitzen in Verbindung mit langen Halmen. Meine Suche nach der Herkunft dieses Begriffes ergab Folgendes.
Im beginnenden 19. Jahrhundert nutzten Frauen die so benannten Scheren für Näh- und Stickarbeiten. Dabei wurden dicke Gewebe, wie Bänder und Borten mit eben diesen Scheren geschnitten.1824 gab ein Doktor der Medizin ein heute noch in der K.und K. Hofbibliothek in Wien vorhandenes Buch zum Thema „Chirurgie, Augenheilkunde und Geburtshülfe" heraus. In diesen „Baierschen Annalen" rät der Medicus Dr. Reisinger den Einsatz der sogenannten „Feston Schere", um Nähte, zum Beispiel nah am Auge, zu setzen. Eben die langen Halme und kurzen Spitzen ermöglichten saubere Arbeit am menschlichen Corpus im Gegensatz zu den bis dahin verwendeten medizinischen Scheren.
Leder, Pappe, Gummi, Folie lassen sich mit der FESTON Schere aufgrund der speziellen Bauweise auch schneiden. Das Wort „Feston" kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt Girlande. In der Architektur wird entsprechendes Zierwerk an Façaden und in sakralen Bauwerken ebenso benannt.
Lang mi ned so fest on, vielleicht sagten das die stickenden Wiener Mäderln des 19. Jahrhunderts... Die jungen Fräuleins sagten ja auch über die sie anschmachtenden Soldaten der napoleonischen Zeit: „Der G´schwof"
Kam woher? „Permettez vous, que je vous fasse mon compliment." Sagten die französischen Besatzer zu den Wienerinnen diesen Satz, verstanden die des Französisch Unkundigen halt mit dem gesprochenen „kschöwufass" nur G´schwof. Wohlmeinend war auch diese Bezeichnung über die Fremden nicht. Erinnert mich an Piefke als Begriff für einen Deutschen. Auch kein Kompliment, glauben Sie mir.
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Susann Frécôt
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© Erda Spitz von Findig



 

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