CARL MERTENS

CARL MERTENS CARL MERTENS
Ende 1918 wurde Solingen Teil der britischen Besatzungszone. Bereits 1887 hatte das Empire den Herkunftshinweis aufgrund einer Vielzahl von Fälschungen verpflichtend eingeführt. Der Aufdruck „Made in Germany" ist demnach eine Frucht des Raubkopierens. Und nun durften in Solingen ab Juni 1919 keine blanken Waffen mehr hergestellt werden. Damit sind Hieb- und Stichwaffen gemeint, deren Wirkung durch Einsatz bloßer Muskelkraft erzielt wird. 
Also gründete CARL MERTENS im Jahr 1919 einen kleinen Zulieferbetrieb, in dem Klingen für Taschenmesser geschliffen, sowie Hefte für Tafel- und Küchenmesser gefertigt wurden. Ab 1932 wurde die Produktion für Tafelbestecke aufgebaut.
Runter ging´s im Krieg. Am Boden lag die Firma, das Land und seine Leute. Rauf ging es erst nach 1945 wieder, wenn auch nicht stetig. Doch vielleicht bestätigt sich auch hier der Grundsatz: Aus Schaden wird man klug.
Denn heute ist CARL MERTENS die einzige deutsche „Authentische Manufaktur", so nennt sie sich, mit einem vereidigten Besteckwarensachverständigen. Sie müssen also nicht bis nach New York ins renommierte MoMA, Museum of Modern Art reisen, um den dort gezeigten Austernhandschuh mit Namen „Palio" von CARL MERTENS zu erwerben. scharferLaden ähnelt mit seinen Tausenden von Artikeln bei seinem Betreten genauso einem erlesenen Museum, nur eben ohne Eintrittskarten. Obzwar, vielleicht sollte man die auch einführen?
Weitere geniale Ideen, bahnbrechende Vorschläge, Kartenvorverkauf
Susann Frécôt
kontakt@scharferladen.de

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